Zum 1. Januar 2026 waren bundesweit 105.953 Mitglieder bei den Steuerberaterkammern registriert. Darunter befanden sich 89.549 Steuerberaterinnen und Steuerberater – das zeigt die aktuelle Berufsstatistik der Bundessteuerberaterkammer (BStBK). Gegenüber dem Vorjahr stieg die Mitgliederzahl insgesamt um 1,1 Prozent; die Zahl der Steuerberaterinnen und Steuerberater erhöhte sich um 0,6 Prozent.
Die Steuerberaterkammer München bleibt mit 13.812 Berufsangehörigen die mitgliederstärkste Steuerberaterkammer. Es folgen Düsseldorf mit 10.024 und Westfalen-Lippe mit 9.339 Mitgliedern.
Auch der Frauenanteil im Berufsstand ist weiter gestiegen: Zum Stichtag lag die Quote der weiblichen Berufsangehörigen bei 39,3 Prozent – ein neuer Höchststand.
Teil der BStBK-Berufsstatistik sind auch die aktuellen Ausbildungszahlen. Zum 1. Januar 2026 waren bundesweit 17.081 Ausbildungsverhältnisse zum Steuerfachangestellten registriert. Das sind 220 beziehungsweise 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die meisten Auszubildenden verzeichnete erneut die Steuerberaterkammer Niedersachsen mit 2.080 Nachwuchskräften. Die höchste Ausbildungsquote im Verhältnis zur Mitgliederzahl erreichte erneut Mecklenburg-Vorpommern mit 30,9 Prozent.
Darüber hinaus waren zum 1. Januar 2026 bundesweit 2.113 Umschülerinnen und Umschüler zum Steuerfachangestellten registriert. Die meisten entfielen auf Westfalen-Lippe mit 370, gefolgt von München mit 227 und Köln mit 205.
BStBK-Präsident Prof. Dr. Hartmut Schwab: „Die aktuelle Berufsstatistik zeigt, dass der steuerberatende Beruf attraktiv bleibt und weiterwächst. Zugleich machen die Ausbildungszahlen deutlich, dass wir bei der Gewinnung von Nachwuchs nicht nachlassen dürfen. Mit unseren Maßnahmen zur Fachkräftesicherung setzen wir genau dort an und werben gezielt für ein modernes, sicheres und chancenreiches Berufsbild.“
Die komplette BStBK-Berufsstatistik 2025 können Sie nachfolgend einsehen.
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