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Schriftliche Prüfung

Der schriftliche Teil der Steuerberaterprüfung 2019 findet am 08., 09., und 10. Oktober 2019 in der Stadthalle Braunschweig, Leonhardplatz, 38102 Braunschweig (www.stadthalle-braunschweig.de) statt. Änderungen bleiben vorbehalten.

Eine Besichtigung der Räumlichkeiten vorab ist nicht möglich.
Der zeitliche Beginn der Prüfungen wird den Bewerbern, die Aufsichtsarbeiten zu fertigen haben, spätestens einen Monat vor der schriftlichen Steuerberaterprüfung im Ladungsschreiben mitgeteilt.
Zur Überprüfung der Identität ist der gültige Personalausweis oder Reisepass zur Prüfung mitzubringen und dem Aufsichtführenden auf Verlangen vorzuzeigen.

Die Aufsichtsarbeiten werden in der Reihenfolge 

  • Verfahrensrecht und andere Rechtsgebiete
  • Ertragsteuern
  • Buchführung und Bilanzwesen

geschrieben. Die Bearbeitungszeit beträgt 6 Stunden.

Schreibpapier wird zur Verfügung gestellt. Weitere Einzelheiten zum Ablauf der schriftlichen Steuerberaterprüfung entnehmen Sie bitte den §§ 19, 20 und 23 DVStB.

Termine

Die Termine für die Durchführung des schriftlichen Teils der Steuerberaterprüfung wurden für die Jahre 2019 bis 2023 wie folgt festgelegt:

Steuerberaterprüfung 2019 08. – 10. Oktober 2019
Steuerberaterprüfung 2020 06. – 08. Oktober 2020
Steuerberaterprüfung 2021 05. – 07. Oktober 2021
Steuerberaterprüfung 2022 11. - 13. Oktober 2022
Steuerberaterprüfung 2023 10. - 12. Oktober 2023

Hilfsmittel

Für den schriftlichen Teil der Steuerberaterprüfung 2019 werden als Hilfsmittel Textausgaben
(Loseblatt-Sammlung oder gebunden) beliebiger Verlage zugelassen. Mindestens benötigt
werden die Texte folgender Gesetze einschließlich ggf. hierzu erlassener Durchführungsverordnungen
und Richtlinien:

  • Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, Verwaltungszustellungsgesetz,
  • Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Bewertungsgesetz,#
  • Umsatzsteuergesetz,
  • Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz, Gewerbesteuergesetz,
  • Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz,
  • Außensteuergesetz,
  • Investitionszulagengesetz,
  • Grunderwerbsteuergesetz, Grundsteuergesetz,
  • Bürgerliches Gesetzbuch, Handelsgesetzbuch, Aktiengesetz, GmbH-Gesetz,
  • Steuerberatungsgesetz.

Es liegt in der Verantwortung der Bewerber, dafür Sorge zu tragen, dass ihnen neben dem
aktuellen Rechtsstand des Prüfungsjahres 2019 die vorgenannten Vorschriften auch in der für
das Kalenderjahr 2018 geltenden Fassung zur Verfügung stehen. Sofern bei der Lösung einzelner
Aufgaben ein anderer Rechtsstand maßgeblich ist, werden die entsprechenden Rechtsvorschriften
dem Aufgabentext als Anlage beigefügt.

Die Textausgaben dürfen weitere Gesetzestexte, Verwaltungsanweisungen der Finanzbehörden,
Leitsatzzusammenstellungen, Fußnoten und Stichwortverzeichnisse enthalten. Fachkommentare
sind ausdrücklich nicht zugelassen.

Die jeweiligen Textausgaben sind von den Bewerbern selbst zu beschaffen und zur Prüfung
mitzubringen. Sie dürfen außer Unterstreichungen, Markierungen und Hilfen zum schnelleren
Auffinden der Vorschriften (sog. Griffregister) keine weiteren Anmerkungen oder Eintragungen
enthalten. Die Griffregister dürfen Stichworte aus der Überschrift und Paragraphen enthalten.
Eine weitere Beschriftung ist nicht zulässig.

Die Benutzung eines nicht programmierbaren Taschenrechners ist zulässig.

 

Gebühren

Für die Teilnahme an der Prüfung ist eine Gebühr von 1.000 Euro zu entrichten. Die Fälligkeit der Teilnahmegebühr wird Ihnen im Zulassungsschreiben zur Steuerberaterprüfung mitgeteilt. Die Gebühr ist auf folgendes Konto einzuzahlen:

IBAN: DE05250800200111043301
BIC: DRESDEFF250
bei der Commerzbank AG
Verwendungszweck: Aktenzeichen, Name, Vorname

Dabei ist unbedingt das Aktenzeichen anzugeben. Das Aktenzeichen können Sie dem Zulassungsschreiben entnehmen. Erfolgt die Einzahlung von einem Konto, dessen Inhaber vom Prüfungskandidaten abweicht (z.B. bei Zahlung durch einen Angehörigen oder den Arbeitgeber) so wird außerdem dringend gebeten, im Verwendungszweck den Namen des Prüfungskandidaten zu benennen.
Wird die Gebühr nicht rechtzeitig gezahlt, so gilt dies als Verzicht auf die Zulassung zur Prüfung. Bitte achten Sie deshalb bei der Überweisung der Gebühr auf die notwendigen Angaben, insbesondere auf die Angabe des Aktenzeichen.
Tritt ein Bewerber bis zur Zahlungsfrist der Prüfungsgebühr (31.07.2019) von der Prüfung zurück, so wird die Gebühr nicht erhoben. Erfolgt der Rücktritt nach diesem Zeitpunkt, so wird die Gebühr zur Hälfte erstattet.

Bewertung der Aufsichtsarbeiten:

Jede Aufsichtsarbeit wird von zwei Prüfern persönlich bewertet. Für die schriftliche Prüfung wird eine Gesamtnote gebildet, die sich aus der Summe der einzelnen Noten, geteilt durch deren Zahl, errechnet.
Für die Bewertung der einzelnen Prüfungsleistung werden sechs Notenstufen gebildet. Es bedeuten:

Note 1 sehr gut eine hervorragende Leistung
Note 2 gut eine erheblich über dem Durchschnitt liegende Leistung
Note 3 befriedigend eine Leistung, die in jeder Hinsicht durchschnittlichen Anforderungen gerecht wird
Note 4 ausreichend eine Leistung, die, abgesehen von einzelnen Mängeln, durchschnittlichen forderungen entspricht
Note 5 mangelhaft eine an erheblichen Mängeln leidende, im ganzen nicht mehr brauchbare Leistung
Note 6 ungenügend eine völlig unbrauchbare Leistung

Eine nicht abgegebene Arbeit wird mit "ungenügend" bewertet.

Das Ergebnis der schriftlichen Prüfung wird jedem Bewerber schriftlich bekannt gegeben. Telefonische Vorweganfragen werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht beantwortet.

Der Bewerber ist von der mündlichen Prüfung ausgeschlossen, wenn die Gesamtnote für die schriftliche Prüfung die Zahl 4,5 übersteigt. Er hat die Prüfung nicht bestanden.

Prüfungserleichterung

Bewerberinnen und Bewerbern, die wegen Abweichungen ihrer körperlichen Funktion von dem für das Lebensalter typischen Zustand behindert im Sinne des § 2 Absatz 1 Satz 1 SGB IX sind, werden auf (schriftlichen) Antrag für die Fertigung der Aufsichtsarbeiten der Behinderung entsprechende Erleichterungen gewährt (§ 18 Abs. 3 DVStB).
Der Antrag soll unter Beifügung einer amtsärztlichen Bescheinigung zusammen mit dem Antrag auf Zulassung zur Steuerberaterprüfung gestellt werden.

Die amtsärztliche Bescheinigung soll eine Diagnose aufgrund der amtsärztlichen Untersuchung sowie einen Vorschlag des Amtsarztes über Art und Umfang der bei einer Aufsichtsarbeit von sechsstündiger Dauer aufgrund der festgestellten Beeinträchtigung angemessen zu gewährenden Erleichterung enthalten.

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